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"Ich bin wieder da!", Erklärung und neue Einsatzstelle

Autor: RebekkaGaese | Datum: 27 Februar 2018, 15:14 | 3 Kommentare

Hallo ihr Lieben,

Ja, okay, die Überschrift könnte zu falschen Annahmen führen. Ich bin nicht wieder in Deutschland, um das vorweg zu nehmen, aber ich bin wieder auf meinem Blog aktiv. Ich freu mich sehr darüber wieder da zu sein, hatte aber auch meine Gründe, weshalb ich nicht schreiben konnte. Die drei Monate November, Dezember und Januar waren für mich eine große Herausforderung. Ich war insgesamt sehr unglücklich mit mir und mit meiner Einsatzstelle, was manche vielleicht wundern mag. In so einem Freiwilligenjahr läuft, genauso wie zuhause, nicht immer alles glatt. Ich bekam in dieser Zeit große Zweifel an mir und an dem, was ich hier mache, weil die Phase so lange anhielt.
Natürlich hatte ich Erwartungen an dieses Jahr und fragte mich in dieser Zeit, wie ich mich besser auf all das, was ich erlebt habe, hätte vorbereiten können. Nach einigen Gesprächen mit anderen Freiwilligen bspw. in Südafrika, oder auch Ruben, Jule, Henni und Fritz, aber auch nach einem langen Gespräch mit Rhoda (unsere Ansprechperson der VEM in DE), ist mir klargeworden, dass es für all das Erlebte keine Vorbereitung gab und auch keine Richtlinie mehr, an die man sich hätte halten können.
Mir ist erst Mitte Dezember klargeworden, dass ich etwas an meiner Situation ändern muss und mir viele Leute zur Seite stehen, um mir zu helfen, egal ob in Kamerun oder in anderen Ländern. Vielleicht werde ich all dies nochmal detailreicher in einem Blogeintrag beschreiben, aber möchte das hier erstmal so stehen lassen. Ich hoffe das alles macht es ein bisschen verständlicher, weshalb mir einfach nicht nach Blogschreiben zu Mute war und ich deshalb erstmal darauf verzichtet habe.

Nach all diesem vagen Aussagen von mir, ist es nur wichtig für euch zu wissen, dass ich meine Einsatzstelle gewechselt habe. Meine neue Stelle ist auch nicht weit von unserer WG entfernt, sie liegt nämlich im Tal von Mbouo.
Ich arbeite jetzt an der Université Évangelique du Cameroun und bin seit Mitte Januar dort in der Bibliothek tätig. Mein Arbeitskollege für diesen Bereich heißt Vincent. Ich komme gut mit ihm klar, obwohl ich noch keinem Kameruner begegnet bin, der so nuschelt, wie er. Das erschwert zwar unsere Kommunikation; Diskussionen über Politik, Wirtschaft und Autos bleiben aber trotzdem nicht aus.
Meine Tätigkeiten in der Bib halten sich jedoch in Grenzen. Wenn ein Student sich ein Buch ausleihen will oder zurückbringt, mache ich die Buchführung darüber. Morgens kommen auch meistens die Kuriere mit ihren Briefen an den Recteur, die ich in das Dokument eintrage und einsortiere. Normalerweise sind die Studenten hier nicht sonderlich an den Büchern interessiert, was meine Arbeit minimiert, jedoch sind momentan Examen, weshalb die Studenten sich zumindest zum gemeinsamen Lernen in die Bibliothek setzen. Verlockend ist auch das freie Wlan, was einige gerne nutzen. Erinnert mich stark an Deutschland, wo sich eine große Menschen-Traube bildet, wenn es freies Internet gibt.
Leider ist in der Bib sonst nicht viel mehr zu tun, weshalb ich bald in das Labor wechsle, um mir dort ein bisschen Arbeit zu suchen.
Soweit erstmal zu den ganzen Wechseln.
Ich hoffe also genauso wie ihr, dass jetzt wieder häufiger Blogeinträge kommen und werde mich bemühen wieder regelmäßig welche zu verfassen.

Danke an alle, die immer noch regelmäßig auf meiner Seite vorbeischauen, um einen Bericht von mir zu lesen.
Liebste Grüße von Rebekka aus Mbouo

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Kommentare

  1. 1. Karin  |  27 Februar 2018, 16:57

    Liebe Rebekka!
    Schön hier wieder etwas von dir zu lesen. Ich wünsche dir ganz viel Energie, die Herausforderungen der 2.Hälfte deines Jahres in Kamerun anzugehen. Du schaffst das!!
    Ganz liebe Grüße aus dem klirrend kalten Bielefeld von Karin & Co.

  2. 2. Lina  |  27 Februar 2018, 18:29

    Hey Rebekka, ich freue mich dass du damit letztlich so souverän umgehen konntest, du fehlst mir sehr! Es macht dich offenbar durch die stolpersteine noch stärker als du vorher schon warst!d

  3. 3. Mutti  |  07 März 2018, 06:40

    Liebe Rebekka,diese Zeit wirst du nie vergessen, und vor allem, dass du bei der Stange geblieben bist, trotz großer Schwierigkeiten und Motivationsprobleme. Ich bin sehr stolz auf dich und wünsche dir , dass du nun auch eine gewisse Leichtigkeit lernen kannst, die man hier in De , besonders in Westfalen, oft vermisst. Schön , dass du wieder im Blog schreibst. Kuss von der Mutti

 

 

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