VEM-Freiwillige   2017/2018   2016   2015   2014   2013   2012   2011   2010   2009 

Annika  |  Chantal  |  Charlotte  |  Feli  |  Franzi  |  Fritz  |  Hanna  |  Laura H  |  Laura M  |  Lena  |

Lina  |  Maida  |  Mareike  |  Matthis  |  Merlit  |  Miri  |  Paul  |  Pauly  |  Rebekka  |  Renke  |  Tabea  |

Menu:

Archiv

Blog durchsuchen:

Endlich angekommen

Autor: RebekkaGaese | Datum: 31 August 2017, 12:17 | 3 Kommentare

Bonjour oder besser Hallo,
Mein Französisch ist noch nicht so gut, als dass ich diesen Blogeintrag auf französisch verfassen könnte.
Erstmal an alle, denen ich noch nicht persönlich Bescheid gegeben habe: Ich bin heile und sicher in MBOUO angekommen! Nachdem wir mit dem Flugzeug aus YAOUNDÉ um 23 Uhr örtlicher Zeit (also eine Stunde früher als in DE) in DOUALA gelandet waren, wurden Fritz und Ich schon von Jean-Pierre (Fritz' Mentor), Benjamin Talla (der Insprecteur der Schulen von EEC) und Ruben (user Mitfreiwilliger/Mitbewohner von "Brot für die Welt") erwartet. Da stießen wir schon auf die erste Sprachbarriere. Unsere Koffer wurden von zwei Männern zum Auto getragen, die im Flughafen auf die Ankömmlinge warten.
Am Auto angekommen wollten sie Geld für die Schlepperei haben, vollkommen verständlich bei meinem beinahe 30 kg Koffer. Nur hatten Fritz und ich noch keine Franc und konnten ihnen daher nur zwei Eurostücke geben, doch sie waren nicht zufrieden und wir verstanden zuerst nicht warum. Am nächsten Tag wurde uns dann von Jean-Pierre erklärt, dass die Euromünzen ihnen wenig bringen, weil sie Münzen nirgens in Franc umtauschen können.. Das tat uns natürlich ziemlich Leid, war dann aber im Nachhinein nicht mehr zuändern.
Ein weiteres Merkmal unseres Leichsinns war, dass wir glaubten, wenn wir 250km fahren müssen, um beim CPF anzukommen, wir dann so in 2,5 Std in unseren Betten liegen würden. Zuhause lässt sich sowas auch annehmen. Jedoch war es dann doch eine sechsstündige Überlandfahrt mit einigen Kuhlen in der Straße, die das frühzeitige Schlafen im Auto zu einer Herausforderung machten.
Nach manchen Zwischenstopps um noch Essen zu kaufen und einmal wieder die Beine zu lockern, kamen wir um 5:30 Uhr örtlicher Zeit in MBOUO/CPF an. Völlig k.o. wegen des Schlafmangels und der vielen neuen Eindrücke, fiehl ich ins Bett. An den Hahn der mich dann noch wachgehalten hat werde ich mich noch gewöhnen müssen. Der konnte ja nicht wissen, dass ich seit mehr als 24 Std schon nicht mehr geschlafen hatte und also nicht geweckt werden musste. Ich war ihm daher nicht allzu böse und bin in einen 5 stündigen Schlaf versunken, bis er mich dann ein weiteres Mal weckte.

Nächster Tag (Montag der 28.08.17)
Erster Punkt auf meiner Tagesordnung war, die beiden Koffer auszupacken, was eine Stunde in Anspruch genommen hat. Wenig im Vergleich dazu, wie lange ich damit zugebracht habe die zupacken.. Ein paar Tränen kullerten, als ich einen Brief von meiner Mutti las, den sie mir für den ersten Tag hier geschrieben hatte. Im Allgemeinen muss ich hier anbringen, dass mir der Abschied von meiner Familie und Freunden nicht leicht fiehl, was jedoch meine Vorfreude auf das Jahr nicht minderte. Nach meinem kleinen melancholischen Moment (für den ich mich nicht schäm!), ging ich mit Fritz der mittlerweile auch wach war, zu Ruben in das Wohn-/Esszimmer. Frühstück, mit der Marmelade von meiner Verwandten, die sie mir in kleinen Einmachgläsern mitgegeben hatte. 
Jean-Pierre und Diane (die weitere Mentorin von Fritz und Ruben) haben uns danach auf dem CPF-Gelände herumgeführt und einigen der Lehrer und Angestellten vorgestellt. Später wurden wir von ihnen noch zum Essen nach BAFOUSSAM (die drittgrößte Stadt Kameruns) eingeladen, da dies nur 10 min Autofahrt sind.
Ich habe zum ersten Mal Kochbananen mit Soße gegessen. Das hat nicht schlecht geschmeckt, es ist nur ein bisschen ungewöhnlich etwas leicht Süßes mit einer herzhaften Soße zu essen (einen Tag später habe ich Kochbanane nochmal mit Erdnusssoße gegessen, welche wir selbst mit Diane zusammen kochten. Das hat mir besser geschmeckt als im Restaurant.). 
Abends waren wir alle relativ schnell wieder im Bett verschwunden haben uns nochmal von der kurzen Nacht ausgeruht.

Am Ende dieses Blogeintrags lässt sich nur sagen, dass es mir hier sehr gut geht und mir auch an nichts fehlt. Ich werde bei der Arbeit erst nächste Woche erwartet, was bedeutet ich habe jetzt noch ein paar Tage um mich richtig einzugewöhnen bevor, dann der Alltag bei EEC anfängt.
Viele Grüße nach Deutschland aus meinem Zimmer in Kamerun.
Der nächste Eintrag kommt sicherlich bald, wenn ich wieder ein bisschen Zeit habe, so wie heute.
Eure Rebekka


 

 

«Neuerer Eintrag | Älterer Eintrag»

 

 

Kommentare

 

 

Kommentar Verfassen

 This is the ReCaptcha Plugin for Lifetype